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Verfahrensjahre

Veranstaltungen NRW

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Verfahrensjahr 2016

Am 09.01.2015 wurde die Gründung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) von den Partnern der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen und dem Bundesministerium für Gesundheit erfolgreich vollendet.

Das IQTIG übernimmt die Funktion des AQUA-Instituts (Göttingen).

Bei Fragen zum Verfahren der externen Qualitätssicherung nach SGB V oder bei Problemstellungen im Zusammenhang mit der technischen Umsetzung steht Ihnen das IQTIG zur Verfügung.

IQTIG Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen
Katharina-Heinroth-Ufer 1
D-10787 Berlin

Tel.: 030 585826-340

E-Mail: verfahrenssupport@iqtig.org

 

Im Erfassungsjahr 2016 sind folgende Leistungsbereiche verpflichtend zu dokumentieren:

BeschreibungVerfahrenKürzel
direktindirekt
Ambulant erworbene PneumoniexPNEU
Geburtshilfex16/1
Gynäkologische Operationen (ohne Hysterektomien)x15/1
Herzschrittmacherversorgung (Herzschrittmacher-Implantation 09/1, Herzschrittmacher-Aggregatwechsel 09/2,Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation 09/3)xHSM

Hüftendoprothesenversorgung (Hüftendoprothesen-Erstimplantation einschl. endoprothetische Versorgung Femurfraktur, Hüft-Endoprothesen-Wechsel und -komponentenwechsel)

xHEP
Hüftgelenksnahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgungx17/1
Implantierbare Defibrillatoren - Implantationx9/4
Implantierbare Defibrillatoren - Aggregatwechselx9/5
Implantierbare Defibrillatoren - Revision/Systemwechsel/Explantationx9/6
Karotis-Revaskularisation x10/2
Knieendoprothesenversorgung (Knieendoprothesenversorgung-Erstimplantation einschl. Knie-Schlittenprothesen, Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel)xKEP
Mammachirurgiex18/1
NeonatologiexNEO
Pflege: DekubitusprophylaxexPflege
Aortenklappenchirurgie, isoliertxHCH
Herztransplantation und HerzunterstützungssystemexHTXM
Kombinierte Koronar -und AortenklappenchirurgiexHCH
Koronarchirurgie, isoliertxHCH
LeberlebendspendexLLS
LebertransplantationxLTX
Lungen- und Herz-LungentransplantationxLUTX
NierenlebendspendexNLS
NierentransplantationxNTX
Pankreas- und Pankreas-NierentransplantationxPNTX

Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern QSKH-RL

Die spezifische Darstellung der einbezogenen Leistungen ist definiert durch die Listen der Ein- und/oder Ausschlusskriterien in der Spezifikation für QS-Filter-Software. Die spezifische Darstellung der Dokumentationsinhalte ist definiert durch die Anforderungen der Spezifikation für QS-Dokumentationssoftware. Diese werden durch den G-BA beschlossen und in der jeweils QSKH-Richtlinie Beschluss vom 16. April 2015 geltenden Fassung durch das IQTIG auf seiner Homepage im Internet öffentlich bekannt gemacht.

Spezifikation, Dokumentationsbögen und Ausfüllhinweise 2016

Patienteninformation zu HEP, KEP und HSM-Follow-up:
Am 18.12.2014 wurde im G-BA-Plenum das Patientenmerkblatt zur QSKH-RL beschlossen. Sie finden den Beschlusstext und das Merkblatt (
Patienteninformation zur Datenerhebung Herzschrittmacher-, Hüft- oder Knieendoprothesenversorgung) unter folgendem Link:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2132/

Sektorübergreifendes QS-Verfahren "Koronarangiografie und PCI" Modul 21/3

Ab dem 01.01.2016 wurde das bisherige QS-Verfahren "Koronarangiografie und PCI" durch ein neues, sektorübergreifendes Verfahren abgelöst.

Qualitätssicherungsabschläge und Ausgleiche gem. § 24 QSKH-RL Sanktionsgrenze 95% je Leistungsbereich:

Bei einer Dokumentationsrate eines Leistungsbereiches von unter 95% wird ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 150,00 Euro festgelegt. Lag ab dem Erfassungsjahr 2015 die Dokumentationsrate des jeweiligen Leitungsbereiches bereits im Vorjahr unter 95% erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro.

Finanzierungsvereinbarung:

Laut § 21 der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß SGB V über Maßnahmen der Qualitätssicherung für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser (Vereinbarung zur Qualitätssicherung) werden die auf der Bundesebene beschlossenen Qualitätssicherungsmaßnahmen nach SGB V über einen Zuschlag auf die Vergütung für jeden abgerechneten vollstationären Fall finanziert.

Die Qualitätssicherungszuschläge bestehen auch 2016 aus den Komponenten: 

Zuschlagsanteil Krankenhaus:0,70 Euro
Zuschlagsanteil Land (NRW):0,42 Euro

Datenvalidierung 2016:

Vom Gemeinsamen Bundesausschuss wurden zur Prüfung der Daten des Verfahrensjahres 2015 folgende Leistungsbereiche ausgewählt:

  • Mammachirurgie (18/1)
  • Pflege: Dekubitusprophylaxe (DEK)
  • Kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie (HCH-KOMB)

Das Verfahren besteht aus den folgenden Elementen:

  • Alle gelieferten Datensätze aller teilnehmenden Kliniken werden einer statistischen Basisprüfung mittels ausgewählter Qualitätsindikatoren unterzogen, um auffällige Kliniken zu identifizieren. Mit diesen Kliniken wird in gewohnter Weise ein Strukturierter Dialog geführt und zu den Auffälligkeiten Stellungnahmen angefordert.
  • In ausgelosten Kliniken wird ein stichprobenhafter Vor-Ort-Abgleich durchgeführt.

Unsere Geschäftsstelle wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, falls die Ergebnisse der Basisprüfung Implausibilitäten zeigen oder Ihr Haus für das Stichprobenverfahren ausgelost wurde.

Bezüglich der direkten Leistungsbereiche wird sich das IQTIG mit den betroffenen Einrichtungen in Verbindung setzen.

Qualitätsbericht:

Alle nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser sind nach den Regelungen des G-BA verpflichtet einen Qualitätsbericht zu erstellen. 

Weiterführende Informationen finden Sie beim G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss):

Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Servicedateien für die Berichtersteller des Qualitätsberichts 2015

Hinweis:

Alle Krankenhäuser die zur QS verpflichtet sind, können sich den C-Teil ihres Qualitätsberichtes in unserem Portal zum strukturierten Dialog herunterladen (Standort Münster).

Risikostatistik:

Bei der Risikostatistik handelt es sich um aggregierte Daten aus dem Krankenhaus-Informationssystem, die ab dem Erfassungsjahr 2013 jährlich exportiert werden müssen. Sie dienen der Risikoadjustierung für das QS-Modul Dekubitus und sollen den Dokumentationsaufwand für die Krankenhausmitarbeiter deutlich senken, da diese Informationen somit nicht mehr in jedem Datensatz abgefragt werden müssen.

Die Risikostatistik ist jedes Jahr einmalig nach Abschluss des Erfassungsjahres zu erstellen. Die Risikostatistik soll möglichst zum gleichen Zeitraum, auf gleicher Datengrundlage mit der QS-Filter-Sollstatistik erstellt werden.

Als Frist für die Übermittlung der Risikostatistik 2016 ist der Zeitraum 
01.02.2017 – 28.02.2017 festgelegt worden.

Die Spezifikationen und weitere Informationen zur Übermittlung der QS-Risikostatistik finden Sie unter:

https://www.iqtig.org/downloads/spezifikation/2016/Technische_Dokumentationen/2016_TechDok_LE_XML_V04.1.pdf

Verfahren:
Die Datenannahme der Risikostatistik für die Krankenhäuser in NRW läuft über das BQS-Institut in Hamburg.

Die Angaben zur Risikostatistik verteilen sich auf zwei Dateien, die aus der krankenhausinternen Software generiert werden

Risikobasis_2016.txt
Risikostatistik_2016.txt

diese beiden Exportdateien werden zu einem Archiv

RS_2016_<IKNRKH>_<STANDORT>.zip

verpackt und für den Versand mit dem öffentlichen Schlüssel des BQS-Institutes verschlüsselt

RS_2016_<IKNRKH>_<STANDORT>_<Ländercode>.gpg

Ländercode: NW (für Nordrhein-Westfalen)

öffentlicher Schlüssel des BQS-Institutes:

http://www.bqs.de/kunden-extranet

Diese verschlüsselte Datei senden Sie bitte in der Zeit vom 01.02.2017 - 28.02.2017 an:

risikostatistik@bqs-institut.de

Für weitere Fragen steht Ihnen auch gerne das BQS-Team in Hamburg zur Verfügung:

Telefon: +49(0)40/254078 - 40
E-Mail: serviceline@bqs-institut.de

QS-Filter-Sollstatistik:

Die Sollstatistik zeigt, wie viele Fälle in einem Krankenhaus für die externe Qualitätssicherung in einem Erfassungsjahr dokumentationspflichtig waren. Die Ergebnisse der Sollstatistik bilden die Grundlage für die Ermittlung der Dokumentationsraten eines Krankenhauses.

Neuerungen ab 2016:

Seit dem Erfassungsjahr 2016 müssen von allen Krankenhäusern 2 getrennte Sollstatistiken erstellt werden.

  1. Die QSKH-Sollstatistik erfasst die Anzahl dokumentationspflichtiger Fälle, für die alle QS-Verfahren gemäß der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern – QSKH-RL“ des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
  2. Die Qesü-Sollstatistik erfasst dagegen die Anzahl dokumentationspflichtiger Fälle für alle QSVerfahren der „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung – Qesü-RL“ des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 

Informationen zu beiden Sollstatistiken 2016 vom IQTIG

PGP-Schlüssel der LQSen sowie der bisher definierten Datenannahmestellen für Qesü sind auf der Internetseite des IQTIG abrufbar

Öffentlicher Schlüssel für die QS-Filter-Sollstatistik NRW 2016:

Bitte hier herunterladen:

Öffentlicher Schlüssel der Geschäftsstelle Qualitätssicherung NRW

Nach QSKH-Richtlinie:

Weitere Informationen

Standortbezogene Dokumentation

Die Dokumentation für nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser mit nach Standorten differenzierten Versorgungsauftrag muss seit dem Erhebungsjahr 2014 standortbezogen erfolgen.
Jedes Krankenhaus muss daher

  • die QS-Daten
  • die Sollstatistik und
  • die Risikostatistik

für jeden Standort getrennt übermitteln.Bei mehreren Standorten ist der entlassende Standort mit einer eindeutigen laufenden Nummer , beginnend mit "01", anzugeben. Liegt kein differenzierter Versorgungsauftrag vor, ist der Wert "00" zu übermitteln.

Hinweis zum Einsendeschluss:

Informationen zur Übermittlung der QSKH-Sollstatistik 2016

  • Übermittlung der QSKH-Sollstatistik:
    1. Februar 2017 bis zum 28. Februar 2017
    Die Konformitätserklärung ist in die methodische Sollstatistik integriert. Die Konformitätserklärung muss jeweils mit der Originalunterschrift der Geschäftsführung übermittelt werden.
  • Die methodische Sollstatistik muss sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form abgeliefert werden.
  • Eine Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung besteht für alle Krankenhäuser, die DRG bzw. (neu seit 2008!) nach BPflV abrechnen. Es sind keine Ausnahmen zulässig. Auch bei "Nullmeldung" muss elektronisch und auf Papier übermittelt werden.
  • Bei fehlender oder verspäteter Übermittlung der Konformitätserklärung hat der G-BA eine Sanktionierung von 6.000 € beschlossen.
    Die elektronische Sollstatistik wird in NRW im bundeseinheitlich vorgegebenen Format vom 01. Februar bis zum 28. Februar 2017 ausschließlich von der Landesgeschäftsstelle angenommen.

    Die für gesamt NRW gültige E-Mail Adresse zur Übermittlung der QS-Filter-Sollstatistik nach QSKH-Richtlinie lautet:

    sollstatistik@qs-nrw.org

 Sofern die inhaltliche Prüfung abgeschlossen ist, erhalten Sie weitere Informationen per E-Mail.

Dies ist entweder eine direkte Fehlermeldung oder eine Aufforderung, sich in das Portal der Geschäftsstelle NRW einzuloggen.

Wichtig: Nur der Gesamtverantwortliche und die Geschäftsführung haben Zugang zur „Sollstatistik“.

Unter dem Reiter Sollstatistik finden Sie entweder eine Fehlermeldung oder eine Rückprotokollierung mit den Angaben aus ihrer Sollstatistik in elektronischer Form (Meldung mit Konformitätserklärung). Drucken Sie dieses Formular aus und senden Sie es mit Unterschrift/Stempel Ihrer Geschäftsführung an die Geschäftsstelle QS NRW.

für den Landesteil Westfalen-Lippe:

Geschäftsstelle Qualitätssicherung
c/o Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstr. 210-214
48147 Münster
Telefon: +49 251 9292621/2629
Telefax: +49 251 9292649
sollstatistik@qs-nrw.org

für den Landesteil Nordrhein:


Geschäftsstelle Qualitätssicherung
c/o Ärztekammer Nordrhein
Tersteegenstr. 9
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211 43022703
Telefax: +49 211 43022709
sollstatistik@qs-nrw.org

Weitere Informationen:

Merkblatt der Landesgeschäftsstelle (Standort Münster)

Datenannahmestelle nach Qesü-RL:

Datenannahmestelle für die Krankenhäuser ist die KGNW. Die KGNW hat die wichtigsten Informationen zum Qualitätssicherungsverfahren gemäß Qesü-RL in ihrem Rundschreiben Nr. 557/2016 erläutert und auf ihrer Homepage www.kgnw.de zusammengefasst:

https://www.kgnw.de/service/datenannahmestelle_krankenhaus/

Über den konkreten Start der Annahme der Sollstatistiken für das QS-Verfahren PCI und Koronarangiographie werden Sie in einem gesonderten KGNW-Rundschreiben informiert.


Ansprechpartner für diese beiden Verfahren bzgl. Datenannahme ist bei der KGNW: 

Lea Santkiewitsch,lsantkiewitsch@kgnw.de,+49 211 47819-82
Robert Färber,rfaerber@kgnw.de,+49 211 47819-22

Am 1. Januar 2017 ist das sektorenübergreifende QS-Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen nach der „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung“ (Qesü-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gestartet.


Die Datenannahme erfolgt ebenfalls über die KGNW.

Weitere Informationen zum Verfahren Nosokomiale Infektionen finden Sie unter:

https://www.iqtig.org/downloads/neue_verfahren/qs-wi/IQTIG_QS-WI_Information-f%C3%BCr-die-teilnehmenden-Leistungserbringer.pdf.